Energiemanagement in der Produktion

Energiekosten senken - Prozesse optimieren

Energieaudit nach DIN EN 16247-1

Gesetzlich vorgeschrieben sind Energieaudits für Unternehmen mit einem Umsatz von mindestens 50 Millionen Euro oder 250 Mitarbeitern. Detailliert beschrieben sind die Anforderungen im Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G). Darin ist festgelegt, dass Unternehmen Energieverbrauchsprofile erstellen müssen. Sie müssen den Energieverbrauch von Gebäuden, Industrieanlagen, Betriebsabläufen oder Dienstleistungen ermitteln. Ziel ist es, so Energie einzusparen und dadurch den Klimaschutz voranzubringen. Die Pflicht zum Energieaudit gilt seit 2015. Sie müssen alle vier Jahre durchgeführt werden. Die Ergebnisse müssen elektronisch an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übermittelt werden. Die BAFA überprüft in Stichproben, ob die Angaben stimmen; wird gegen das Gesetz verstoßen, droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Unternehmen haben jedoch die Möglichkeit sich von der Pflicht zum Energieaudit freistellen zu lassen. Dazu müssen Sie entweder ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach der DIN EN ISO 50001 oder ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates (EMAS) einrichten.

Energieaudit Software zur Zertifizierung nach ISO 50001

Vom Energieaudit zum Energiemanagementsystem nach ISO 50001

Das Energieaudit nach DIN EN 16247-1 deckt bereits einige zentrale eines Energiemanagementsystems (EnMS) nach ISO 50001 ab. Der Umstieg für Unternehmen, die bereits Energieaudits durchgeführt haben, ist daher nicht allzu aufwändig. Während ein Energieaudit eher eine Momentaufnahme darstellt, ist ein EnMS auf fortlaufende Verbesserungen ausgerichtet. Unternehmen, die bereits Energieaudits durchgeführt haben, verfügen dadurch über eine Datenerfassung. Alle anderen müssen zunächst geeignete Mess- und Nachweisverfahren einführen.

Wie sollte ein Energiemangement-System nach ISO 50001 am besten eingeführt werden? Dazu hat das Umweltbundesamt einen Fahrplan erstellt. Zunächst muss die Unternehmensleitung ihre Energiepolitik festlegen. Ferner muss sie entsprechende Ressourcen wie Personal, technische und finanzielle Mittel bereitstellen. Anschließend ist ein Energiemanagement-Team zu bilden. Dies soll sowohl aus technischen als auch aus kaufmännischen Spezialisten aus Controlling und Einkauf besteht. Damit das EnMs funktioniert, legt das Team Kriterien und Methoden fest.

Dazu werden vor allem die Schwerpunktverbraucher in den Mittelpunkt gestellt. Denn diese Schwerpunktverbraucher, siginificant energy use (SEU), bieten das größte Einsparpotenzial. Um es zu messen, müssen Energieleistungskennzahlen (energy performance indicators EnPI) gebildet werden. Bei der Bildung der EnPIs müssen die Besonderheiten des jeweiligen Unternehmens berücksichtigt werden. Mit einbezogen werden sollten beispielsweise Betriebskennzahlen, Energiekosten, historische Daten, Dokumente zu den energieverbrauchenden Systemen und vieles mehr. Anschließend werden die Ziele zur Einsparung definiert und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet. Wichtig ist es auch, die Rechtsvorschriften und Fördermöglichkeiten zu berücksichtigen. Dazu empfiehlt es sich, das Energiemanagementsystem mit den entsprechenden Dokumenten zu vernetzen, damit diese Erkenntnisse immer berücksichtigt werden können. Ein EnMS hilft aber nicht nur dabei, Energie zu sparen. Es kann außerdem dazu genutzt werden, um die CO2-Emissionen zu ermitteln und zu senken. Damit hilft es Unternehmen, das Klima zu schützen.

Energieaudit und Energiemanagementsoftware im Unternehmen

Wie Software Sie bei Energieaudit und Energiemanagement unterstützt

Jeder, der ein Energieaudit oder ein Energiemanagement in seinem Unternehmen durchführt, hat es mit einer großen Menge an Daten zu tun. Diese Daten müssen entsprechend gespeichert und ausgewertet werden. Tabellenkalkulationsprogramme wie Excel reichen dazu nicht aus. Hierfür benötigen Unternehmen eine Software, in der große Datenmengen gespeichert und analysiert werden können. Ganz wichtig ist auch die Möglichkeit, externe Daten mit den Messdaten zu vernetzen und auszuwerten. Dies können beispielsweise die Laufzeiten von Maschinen sein oder die Temperatur in der Halle. Nur so kann man erkennen, wodurch ein hoher Energieverbrauch bedingt ist. Dabei muss die Software so flexibel sein, dass individuelle Variablen integriert werden können.

Welchen Mehrwert Ihnen imperium für Ihr Energiemanagement bietet

Imperium® ist die Software, die Sie sowohl für Energiemonitoring als auch für Energiemanagement nutzen können. Sie messen Ihre Energieverbräuche mit der entsprechenden Sensortechnik. Im imperium® Datamanager werden diese Daten gespeichert und in die Software übermittelt. Den imperium® Datamanager können Sie ganz einfach in Ihren Schaltschrank einbauen lassen, ohne in bestehende Systeme eingreifen zu müssen. Sollten Sie bereits einen eigenen Datamanager verwenden, können Sie diesen selbstverständlich mit imperium® vernetzen; sie benötigen dann keinen imperium® Datamanager. Wenn Sie dagegen noch entsprechende Messtechnik und Sensorik benötigen, um Ihre Energieverbräuche zu ermitteln, können Sie auf unser Partnernetzwerk zurückgreifen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl der entsprechenden Technik.

Mit imperium® können Sie alle Ihre Energiedaten analysieren. Sie werden beispielsweise grafisch als Sankey-Diagramme dargestellt. Natürlich können Sie alle Energieverbräuche auch zeitlich auswerten und Daten aggregieren. Imperium® bietet Ihnen also die gesamte Bandbreite der Auswertungsmöglichkeiten sowie Exportfunktionen.

Dashboard Energiemanagementsoftware

Daten vernetzen mit imperium

Sie haben mit imperium® die Möglichkeit, Daten aus Ihrem Unternehmen mit Ihren Energiedaten zu vernetzen. Dies können beispielsweise Energiekosten sein oder Daten über Maschinenlaufzeiten. Da imperium® ein System ist, in dem Sie alle Informationen aus Ihrem Unternehmen vernetzen können, haben Sie mit imperium® außerdem die Möglichkeit, Dokumente für Ihr Energiemanagement zu nutzen wie etwa Konstruktions-, Betriebs- oder Wartungsunterlagen der energieverbrauchenden Systeme. Eine Suchfunktion erleichtert Ihnen die Arbeit. Denn dank Volltextsuche finden Sie auch Informationen, die in Dokumenten enthalten sind. Ein Konzept, mit dem Sie Zugriffsberechtigungen vergeben, schützt außerdem Ihre Daten vor unberechtigten Zugriffen.

Ein Highlight, das Ihnen imperium® bietet, ist eine interaktive 3-D-Karte. Damit können Sie jeden einzelnen Energieverbraucher, für den Sie Messtechnik nutzen, auf einer Karte eintragen. Der Vorteil: Sie können zu Ihrem Energieverbraucher alle Daten oder Informationen vernetzen. Mit einem Klick steht Ihnen alles zur Verfügung. Und wenn Sie neue Dokumente hinzufügen möchten, ist dies problemlos möglich.

Profitieren Sie von einer Software, die Sie so nutzen und erweitern können, wie es für Ihr Unternehmen passt.

Datenvernetzung mit imperium

Unverbindliche Anfrage und Beratung

imperium Funktionen für das Energiemanagement

DASHBOARD

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ALARMFUNKTION

INTEGRATION

SUCHFUNKTION

GESETZLICHE VORGABEN

BERECHTIGUNGEN

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